Was Sie wissen sollten
Das biologische Hautalter ist keine feste Größe: Ein Teil der zellulären und molekularen Veränderungen, die die Hautalterung prägen, ist veränderbar.
Wissenschaftliche Evidenz erfordert drei Nachweisebenen: Mechanismus → funktioneller Effekt im Gewebe → klinische Bewertung am Menschen.
In einer unabhängigen 84-tägigen Studie von Complife Italia S.r.l. (2026) zeigte die umfassende INSTYTUTUM-Routine eine Verringerung des berechneten Hautalterswerts um 3,0 Jahre, einen Anstieg der Elastizität (R2) um 9,0 %, eine Verringerung der Verformbarkeit (R0) um 16,2 % und eine Reduktion der periorbitalen Faltentiefe um 11,7 % (p<0,001 für alle Parameter).
Inhalt
Lässt sich das biologische Hautalter senken?
Welche Parameter des biologischen Hautalters sich verändern können
Belegte Mechanismen und Marketingaussagen: Wo verläuft die Grenze
Ergebnisse von INSTYTUTUM: objektive Daten der klinischen Studie
Fazit
FAQ
1. Lässt sich das biologische Hautalter senken? Die wissenschaftliche Antwort
Die Frage, ob sich das biologische Hautalter senken lässt, ist heute keine rein theoretische mehr. Die Entwicklung der Epigenetik und der Zellbiologie des Alterns hat gezeigt, dass Alterung nicht in allen ihren Bestandteilen ein irreversibler Prozess ist. Genau diese Unterscheidung zwischen einer klinischen Verbesserung des äußeren Erscheinungsbilds, einer funktionellen Regeneration und einer unmittelbaren Senkung des biologischen Alters ist für das moderne Konzept von Longevity Skincare. Ein Teil der Veränderungen, die sich in den Hautzellen unter dem Einfluss des chronologischen Alters, ultravioletter Strahlung, oxidativen Stresses und anderer Faktoren bilden, ist potenziell veränderbar.
Der traditionelle Anti-Aging-Ansatz bewertet vor allem das, was auf der Hautoberfläche sichtbar oder messbar ist. Diese Parameter haben zweifellos klinische Bedeutung, sind jedoch überwiegend Ausdruck von Prozessen, die deutlich früher auf zellulärer und molekularer Ebene begonnen haben. Die Hautalterung geht einher mit schrittweisen Veränderungen, gestörter Synthese, der Anhäufung von DNA-Schäden, oxidativem Stress, epigenetischer Drift und der Akkumulation seneszenter Zellen. In der Folge sinkt die Fähigkeit des Gewebes, einen normalen strukturellen und funktionellen Zustand aufrechtzuerhalten.
Der grundlegende Wandel im Longevity-Ansatz besteht daher darin, dass das Ziel nicht mehr allein die Reduktion bereits entstandener Falten ist, sondern der Erhalt jener zellulären und Gewebefunktionen, die bestimmen, wie schnell die Haut altersbedingte Veränderungen anhäuft.
Präklinische Studien mit experimentellen Modellen und Modellen menschlicher Haut können Hypothesen zu Reprogrammierung, Modulation der Alterung und mitochondrialer Verjüngung untermauern. In Kombination mit Bewertungen des epigenetischen Alters und molekularer Biomarker in vivo können diese Instrumente die Präzision sowohl in der Forschung als auch in der klinischen Translation erhöhen.
Die Langlebigkeit der Haut ist längst kein rein konzeptionelles Bestreben mehr; sie ist ein neues, biologisch fundiertes Ziel, das regenerative Wissenschaft und ästhetische Praxis miteinander verbindet. Da sich die regenerative Medizin stetig weiterentwickelt, wirkt sie sich nicht nur auf die ästhetische Verbesserung aus, sondern auch auf eine echte biologische Verjüngung [1].
2. Welche Parameter des biologischen Hautalters sich verändern können
Um zu bewerten, welche biologischen Eigenschaften der Haut tatsächlich Zielgrößen des Longevity-Ansatzes sein können, betrachten Wissenschaftler nicht einen einzelnen Parameter, sondern mehrere zusammenhängende Gruppen von Biomarkern — von der molekularen bis zur Gewebeebene.
1. Epigenetische Regulation und Methylierungsuhren
Mit zunehmendem Alter verändern sich epigenetische Markierungen an bestimmten DNA-Abschnitten. Dies beeinflusst die Aktivität von Genen, die für die Hautregeneration und ihre Reaktion auf Schäden verantwortlich sind. Genau deshalb haben diese Parameter für Longevity Skincare besondere Bedeutung.
2. Zelluläre Seneszenz
Zelluläre Seneszenz ist ein Zustand, in dem Zellen aufhören, sich zu teilen und sich vollständig zu erneuern. Kennzeichen sind erhöhte p16- und p21-Spiegel sowie die Ausschüttung proinflammatorischer Moleküle. Die Anhäufung solcher Zellen verlangsamt die Hautregeneration und begünstigt den Abbau ihrer Strukturkomponenten. Da keiner dieser Marker allein ausreichend präzise ist, werden sie im Verbund bewertet.
3. Chronische Entzündung (Inflammaging)
C-reaktives Protein (CRP) hilft, eine anhaltende Entzündung im Körper und in der Haut zu erkennen. Es aktiviert Enzyme, die Kollagen und andere Strukturkomponenten der Haut abbauen. Dieser Marker erlaubt es daher, nicht nur den allgemeinen Zustand des Organismus, sondern auch lokale Hautalterungsprozesse zu beurteilen.
4. Oxidativer Stress und mitochondriales Ungleichgewicht
Die Konzentration reaktiver Sauerstoffspezies — eines Markers für oxidative DNA-Schäden — zeigt, wie effektiv sich die Haut vor oxidativem Stress und Zellschäden schützt. Aufgrund der ständigen UV-Belastung hat diese Achse für die Haut besondere Bedeutung.
5. Barrierefunktion und Mikrobiom
Der transepidermale Wasserverlust (TEWL), korneometrische Hydratationswerte und die mikrobielle Vielfalt spiegeln weniger das „Alter“ der Haut direkt wider als vielmehr ihre Fähigkeit, äußeren Belastungen standzuhalten — was für die langfristige Pflege von Bedeutung ist.
3. Belegte Mechanismen und Marketingaussagen: Wo verläuft die Grenze
Das Konzept von Longevity Skincare besitzt wissenschaftlichen Wert nur unter der Voraussetzung einer klaren Unterscheidung zwischen dem biologischen Wirkmechanismus eines Inhaltsstoffs, der klinisch belegten Wirkung des fertigen Produkts und der marketingseitigen Interpretation des Ergebnisses. Dies ist besonders wichtig bei Aussagen zu „Langlebigkeit“, „biologischem Alter“ oder „Verjüngung“, da solche Aussagen eine wesentlich umfangreichere Evidenzbasis erfordern als der Nachweis einer Verbesserung eines einzelnen klinischen Parameters.
Der aktuelle wissenschaftliche Rahmen für Longevity Skincare schlägt vor, solche Produkte anhand von drei aufeinanderfolgenden Evidenzebenen zu betrachten: die Wirkung auf einen etablierten Alterungsmechanismus, den Nachweis eines funktionellen Effekts auf Gewebeebene und die klinische Bewertung am Menschen.
Aktuelle Ansätze empfehlen, die Gesamtheit der Marker zu bewerten, die mit konkreten Alterszeichen verbunden sind: DNA-Schäden und die Reaktion darauf, epigenetische Veränderungen, zelluläre Seneszenz, chronische Entzündung, Veränderungen der interzellulären Kommunikation und die Erschöpfung von Stammzellen.
Die nächste Ebene ist der Nachweis, dass der erzielte molekulare Effekt für die Haut selbst funktionelle Relevanz besitzt. Rekonstruierte 3D-Haut und Ex-vivo-Modelle bilden die strukturelle Organisation des Gewebes besser ab und erlauben es, nicht nur die einzelne Zellantwort, sondern auch Veränderungen der Struktur, Entzündungsprozesse und weitere funktionelle Merkmale zu bewerten. Solche Modelle können daher eine wichtige Zwischenstufe zwischen der Laboruntersuchung eines Inhaltsstoffs und seiner klinischen Anwendung darstellen.
Selbst ein überzeugendes mechanistisches Ergebnis ist jedoch kein Beweis dafür, dass ein Produkt die biologische Alterung der menschlichen Haut verlangsamt oder umkehrt. Dafür ist die Bewertung zusätzlicher klinischer Parameter erforderlich, bei denen sowohl klassische Endpunkte — Hydratation, Elastizität, Dichte, Pigmentierung und Faltenbildung — als auch, wo möglich, Biomarker berücksichtigt werden, die unmittelbar mit Alterungsprozessen verbunden sind, da sie die Hautfunktion ganzheitlicher abbilden als fragmentierte Marker der zellulären Seneszenz [2, 3, 4]. Diese Ansätze sind für die Interpretation von Longevity-Claims in der Hautpflege von besonderer Bedeutung.
Um zu bewerten, welche biologischen Eigenschaften der Haut sich mit dem Alter tatsächlich verändern und potenziell Zielgrößen des Longevity-Ansatzes sein können, ist es sinnvoll, nicht einen universellen Parameter, sondern mehrere zusammenhängende Gruppen von Biomarkern zu betrachten. Auch aktuelle Übersichtsarbeiten sehen genau die mehrstufige Bewertung — von molekularen und zellulären Markern bis zu allgemeinen Gewebeeigenschaften — als den zweckmäßigsten Ansatz zur Erforschung der Hautalterung an [5].
4. Ergebnisse von INSTYTUTUM: Daten der klinischen Studie
Ausgehend von der Notwendigkeit einer objektiven und unabhängigen Ergebnismessung ist ein wichtiger Bestandteil des INSTYTUTUM-Ansatzes die Bewertung nicht nur der subjektiven Wahrnehmung der Haut, sondern auch quantitativer Parameter, die mit ihrem strukturellen und funktionellen Zustand verbunden sind.
Zur Beurteilung des Hautzustands wurden mehrere validierte instrumentelle Methoden eingesetzt:
- PrimosCR SF (Canfield Scientific) — 3D-Analyse der Hautoberfläche mit quantitativer Bewertung der Faltentiefe. In der Studie wurde die Faltentiefe in der periorbitalen Zone („Krähenfüße“) analysiert.
- Cutometer MPA 580 — Bewertung der mechanischen Hauteigenschaften mittels kontrollierter Saugmethode. Analysiert wurden:
- R2 (Ua/Uf) — die allgemeine Hautelastizität;
- R0 (Uf) — ein Parameter, der die passive Verformung der Haut charakterisiert und in der Studie als Firmness-Indikator verwendet wurde.
- Visia-CR — standardisierte digitale Hautfotografie zur Dokumentation des visuellen Hautzustands.
Gemäß den Daten der unabhängigen 84-tägigen klinisch-instrumentellen Studie, die 2026 von Complife Italia S.r.l. durchgeführt wurde, ging die regelmäßige Anwendung der umfassenden INSTYTUTUM-Routine mit statistisch signifikanten Veränderungen einer Reihe objektiver Hautparameter einher. Insbesondere verschob sich der berechnete Hautalterswert um 3,0 Jahre in Richtung jüngerer Werte. Gleichzeitig stieg der Parameter R2 (Ua/Uf), der die allgemeine Hautelastizität charakterisiert, um 9,0 %, während R0 (Uf), der die Verformungsfähigkeit der Haut widerspiegelt und mit ihrer Festigkeit zusammenhängt, um 16,2 % abnahm (p<0,001 für beide Parameter) [6].
Veränderungen biomechanischer Parameter sind im Kontext der Bewertung altersbedingter Hautveränderungen von großer Bedeutung. Studien mit dem Cutometer zeigen, dass insbesondere der Parameter R2 mit dem Alter assoziiert ist und zur quantitativen Charakterisierung von Elastizitätsveränderungen der Haut herangezogen werden kann. Seine Dynamik im Rahmen der klinischen Studie ergänzt daher die Bewertung des Hautalterszustands, da frühere Studien gezeigt haben, dass ein Anstieg von R2 mit einer Senkung des biologischen Hautalters assoziiert ist [7, 8].
Ein weiteres objektives Ergebnis war die Reduktion der durchschnittlichen Faltentiefe in der periorbitalen Zone um 11,7 % nach 12 Wochen im Vergleich zum Ausgangswert (p<0,001). In der Gesamtschau belegen diese Ergebnisse eine Verbesserung mehrerer Parameter im Zusammenhang mit altersbedingten Hautveränderungen [6].
Wichtig ist, dass sich solche Ergebnisse grundlegend von allgemeinen Marketingaussagen zur „Verjüngung“ unterscheiden. Es handelt sich hierbei nicht um eine visuelle Metapher oder eine Vermutung über eine Veränderung des biologischen Alters, sondern um die Dynamik konkreter, instrumentell gemessener Parameter. Mehr zur Studie: https://instytutum.com/de/biological-age-research/
Fazit
Um zu bewerten, welche biologischen Eigenschaften der Haut sich mit dem Alter verändern können, ist es sinnvoll, nicht einen universellen Parameter, sondern mehrere zusammenhängende Gruppen von Biomarkern zu betrachten — von molekularen und zellulären Markern bis zu allgemeinen Gewebeeigenschaften — als den zweckmäßigsten Ansatz zur Erforschung der Hautalterung.
Gleichzeitig erfordert wissenschaftliche Korrektheit die Unterscheidung der Evidenzebenen: molekularer Mechanismus, funktioneller Effekt im Gewebe und klinische Bewertung am Menschen. Genau die letzte Ebene — eine unabhängige klinische Studie mit instrumentellen Messungen — unterscheidet eine fundierte Aussage über die Senkung des biologischen Hautalters von der Marketingmetapher „Verjüngung“.
Die 84-tägige Studie von Complife Italia S.r.l. (2026) zeigt, dass die umfassende INSTYTUTUM-Routine statistisch signifikante Veränderungen bei mehreren unabhängigen instrumentellen Parametern gleichzeitig bewirkt — Elastizität, Festigkeit und Faltentiefe —, was genau dieser Evidenzebene innerhalb des Konzepts von Longevity Skincare entspricht.
Gemäß den Daten der unabhängigen 84-tägigen klinisch-instrumentellen Studie, die 2026 von Complife Italia S.r.l. mit der umfassenden INSTYTUTUM-Routine durchgeführt wurde, verschob sich der berechnete Hautalterswert um 3,0 Jahre in Richtung jüngerer Werte.
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FAQ
Kann man das biologische Hautalter wirklich senken, oder handelt es sich nur um einen kosmetischen Effekt?
Ja — präklinischen Studien zufolge ist ein Teil der Hautalterungsprozesse auf molekularer und epigenetischer Ebene potenziell modifizierbar. Korrekt lässt sich dies jedoch nur bei Vorliegen klinischer Daten sagen, nicht allein auf Basis von Laborergebnissen.
Wodurch unterscheidet sich das biologische Hautalter vom chronologischen Alter?
Das chronologische Alter ist die Anzahl der gelebten Jahre. Das biologische Hautalter spiegelt den tatsächlichen Zustand der zellulären und Gewebefunktionen wider — also die Geschwindigkeit, mit der die Haut altersbedingte Veränderungen anhäuft — und kann vom chronologischen Alter einer Person abweichen.
Welche Parameter werden zur Beurteilung des biologischen Hautalters herangezogen?
Sechs Hauptgruppen: epigenetische Veränderungen, zelluläre Seneszenz, chronische Entzündung, Veränderungen der Hautstruktur, oxidativer Stress und mitochondriale Funktion sowie der Zustand der Schutzbarriere und des Mikrobioms.
Wie unterscheidet man eine wissenschaftliche Aussage über einen Longevity-Effekt von einer Marketingaussage?
Eine wissenschaftliche Aussage stützt sich auf drei Evidenzebenen — Mechanismus, funktioneller Effekt im Gewebe und klinische Bewertung am Menschen. Beruht eine Aussage nur auf dem Laboreffekt eines Inhaltsstoffs, ohne klinische Bestätigung am fertigen Produkt, ist dies kein Beweis für eine Wirkung auf das biologische Alter der menschlichen Haut.
Was hat die klinische Studie von INSTYTUTUM gezeigt?
In der unabhängigen 84-tägigen Studie von Complife Italia S.r.l. (2026) zeigte die INSTYTUTUM-Routine eine Verringerung des berechneten Hautalterswerts um 3,0 Jahre, einen Anstieg der Elastizität (R2) um 9,0 %, eine Verringerung der Verformbarkeit (R0) um 16,2 % und eine Reduktion der periorbitalen Faltentiefe um 11,7 % (alle Veränderungen statistisch signifikant, p<0,001). Mehr zu den Studienergebnissen: https://instytutum.com/de/biological-age-research/
Verwendete Quellen
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Klinngam W, Chaiwichien A, Osotprasit S, Ruktanonchai U, Kanlayavattanakul M, Lourith N, Wongrakpanich A, Teeranachaideekul V, Iempridee T. Longevity cosmeceuticals as the next frontier in cosmetic innovation: a scientific framework for substantiating product claims. Front Aging. 2025 May 22;6:1586999. doi: 10.3389/fragi.2025.1586999. PMID: 40475790; PMCID: PMC12137348
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